Max Verre Lackleder Schuh
Dami Derby Schnürschuhe aus Krokodilleder
Jeffrey Campbell Nietenstiefel
Salvatore Ferragamo Gaeta Schnürschuhe
Giuseppe Zanotti Swarovski Loafer
DSquared Leder Loafer
DSquared Leopardstiefel

5 Schuh-Klassiker: Die besten Schuhe zu deinem Anzug

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Welcher Schuh passt zu welchem Anzug?

Ein gelungenes Outfit ist nicht nur für Frauen sehr wichtig sondern auch für die Männer. Jedes Outfit wird deshalb erst mit den passenden Schuhen perfekt.

Ungepflegtes und unpassende Anzug Schuhe entlarven jedes noch so perfekte Outfit als Verkleidung.

Oxford Schuhe

Schuhmodelle für Herren

Die Auswahl an Herrenschuhen scheint sehr vielfältig zu sein und geht doch auf eine kleine Anzahl von Basisschuhmodellen zurück. Diese Basismodelle haben sich über Jahrzehnte hinweg bewährt und wurden mit der Zeit im Detail modifiziert je nach den vorherrschenden modischen Trends.

Zu den klassischen Basismodellen gehören der Oxford, der Derby, der Budapester, der Monkstrap und der Slipper. Der gewählte Schuh soll den Look nach unten hin abrunden und beeinflussen das Outfit maßgeblich.

Nur mit dem richtigen Schuh kann das Gesamtbild harmonisch wirken.

Schuhe zum Anzug die Klassiker

Oxford

Der Oxford gehört zur Schuh Grundausstattung eines jeden Mannes.

Meist ist der Oxford in schwarz gehalten und passt so zu jedem Anzug. Der Oxford besitzt eine geschlossene Schnürung. Im Laufe der Zeit waren die Schuhspitzen mal eckiger, mal runder oder schmaler.

Der Oxford wird in der Regel zu formellen Anlässen getragen. Er passt zu formellen Anzügen ebenso wie zu einem Smoking oder einem Nadelstreifenanzug.

In braun gehalten kann der Oxford ebenso zu Sportjacketts oder Tweedanzügen getragen werden.

Derby SchuheDerby

Der Derby ist ein formeller Schuh mit einer offenen Schnürung.

Er wirkt sportlicher als der Oxford und gehört zu den am weitesten verbreiteten Schnürschuhen für Herren.

Den Derby findet man in verschiedenen Varianten mit eckiger oder runder Schuhspitze, mit abgesetzter Kappe oder ohne sowie in Glattleder oder in Veloursleder.

Er eignet sich für alle Outfits, welche professionell und seriös wirken, für schwarze Anzüge wie auch für Anzüge in helleren Farbtönen wie grau oder braun bis hin zu Pastellfarben.

Er passt ebenso zu Flanellanzügen oder aus Kombinationen aus Sakko und andersfarbigen Hosen.

Budapester

Auch der Budapester gehört zu den Klassikern unter den Businessschuhen.

Zu seinen typischen Details gehört das Lochmuster auf der unverkennbar geschwungenen Kappe sowie auf den Seitenflügeln.

Bei einigen Modellen ziehen sich die Ausläufer der Flügelkappe bis zur Ferse und treffen dort zusammen. Erhältlich ist er meist in einer braunen Farbe. Er passt zu allen Anzügen mit Charakter wie Tweedanzüge oder Flanellanzügen.

Besonders gut passt er jedoch Navymodellen in dunklem Blau oder anderen sportlichen Modellen.

Monkstrap

Der Monkstrap ist ein eleganter Dressschuh.

Er besitzt keine Schnürung sondern wird durch eine oder zwei Schnallen geschlossen. Bei solch einem Schuh handelt es sich um einen extravaganten Schuh, welcher mit Bedacht eingesetzt werden sollte, da diese Schuhe bereits ihren eigenen Stil definieren.

Das übrige Outfit sollte deshalb auf sie abgestimmt werden. Getragen werden können sie zu allen Businessanzügen. Achten sollte man darauf, das der Stoff der Hosenbeine die Schnalle nicht verdeckt.

Slipper

Der Slipper ist ein eleganter Schlupfschuh, welcher in verschiedenen Arten angeboten wird.

Die Schuhe besitzen einen schlichten Schnitt und sollten vor allem der Freizeit vorbehalten bleiben. Ausgenommen hiervon sind schwarze Lackslipper oder schwarze Samtslipper.

Diese werden traditionell zu einem Frack oder einem Smoking getragen.

Anzug Schuhe

Fazit

Von einem perfekten Outfit kann erst dann gesprochen werden, wenn die Anzughose auf die passenden Anzug Schuhe fällt.

Nur mit dem passenden Schuh, egal ob er das Tüpfelchen auf dem „i“ sein soll oder das klassische Understatement unterstreichen soll, kann das Gesamtbild harmonisch wirken.

Stylische Anzüge für junge Männer finden

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Die Kunst, den richtigen Herrenanzug zu wählen

Wo findet man Stylische Anzüge für junge Männer? Eines ist sicher: wer im Job und im Leben hoch hinaus will, der kommt um einen richtigen Herrenanzug nicht herum. Und wenn die Küken langsam flügge werden, der Abschlussball ansteht, der neue Bürojob angegangen wird oder man aus anderen Gründen schick aussehen muss, dann steht ein Anzugkauf an.

Aber wenn das doch alles bloß so einfach wäre! Geld einstecken, in den Laden rein und gutaussehend wieder raus kommen? – So leicht ist es meistens dann doch nicht.

Daher klären wir für euch die wichtigsten Fragen, wenn es an den Kauf eines neuen Herrenanzugs geht, damit es auf der Arbeit oder bei der Konfirmation kein böses Erwachen gibt, weil sich die Anwesenden das Lachen nicht verkneifen können.

Stylische Anzüge für junge Männer

Stylische Anzüge für junge Männer: Maßgeschneidert oder von der Stange?

Eine Frage, die die Gemüter erhitzt. Der maßgeschneiderte Anzug hat gegenüber denen von der Stange natürlich einige klare Vorzüge. Er ist individuell an den eigenen Körper angepasst, sitzt perfekt und wird vom Schneider exklusiv gefertigt. Hier kommen auch häufig viel bessere Stoffe zum Einsatz, als beim 08/15-Anzug. Das bedeutet jedoch nicht, dass Anzüge von der Stange automatisch schlecht sein müssen.

Gerade Labels wie Boss haben sich mit ihren hochwertigen Anzügen einen Namen gemacht und stehen für absolute Top-Qualität. Doch auch wenn hier nicht extra Maß genommen werden muss, sollte man schon einen ganzen (Einkaufs-)Tag oder mehr investieren, um den Anzug mit den idealen Massen für sich zu finden. Mit etwas Glück steht dann der gut gewählte Anzug von der Stange dem maßgeschneiderten Modell in Nichts nach. Und in der Änderungsschneiderei kann auch ein Anzug von der Stange noch den letzten Schliff bekommen.

Anzüge für junge Männer

Modische Anzüge: Wie viel Geld soll ich ausgeben?

In der Regel sind gute maßgeschneiderte Anzüge eine ganze Ecke teurer als ein Stangen-Modell. Es gibt aber auch Ausnahmen: Einige große Modenhäuser bieten die Möglichkeit zum „elektronischen Maßnehmen“, sodass man passgenaue Anzüge für 300 bis 400 Euro bekommen kann. Wer noch weniger ausgeben will und etwas in der Preisregion von 100 bis 200 Euro sucht, darf weder einen herausragenden Schnitt, noch eine hohe Verarbeitungsqualität erwarten.

Mit etwas Glück findet man für um die 500 Euro schon richtig gute Stücke – viel mehr geben im Übrigen die Wenigsten für einen Anzug aus. Hochklassige Anzüge für 1000 Euro und mehr – die Grenzen sind nach oben offen – bieten meist die besten Stoffe und lassen bereits rein äußerlich Qualität erkennen. Aber um das noch einmal deutlich zu sagen: Es müssen keine vierstelligen Betrage investiert werden, um einen guten Anzug zu bekommen.

Coole Anzüge für Männer: Welche Farbe, welches Muster?

Nichts falsch macht man mit musterlosen, einfarbig-dunklen Anzügen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Position und der Anlass, desto dunkler sollte die Farbe des Anzugs sein.

Etabliert haben sich Schwarz, Marineblau und Anthrazit. Weiße Anzüge sollten im Büro gemieden werden. Darin sieht man eher aus wie ein schlechter Miami-Vice-Verschnitt, als ein professioneller Geschäftsmann. Wenn es ein Muster sein soll, eignen sich feine Nadelstreifen auf dunklem Stoff nach wie vor sehr gut. Nur sollten sie nicht zu auffällig sein, am besten stattdessen breit gesetzt weiß.

Moderne Anzüge

Moderne Anzüge: Was gehört sonst noch dazu?

Natürlich wird der Anzug nicht allein getragen, das passende Drumherum gehört selbstverständlich auch dazu. Ein musterloses, pastell- oder cremefarbenes Hemd sollte farblich unbedingt auf den Anzug abgestimmt sein und einen guten Kontrast bieten. Wer auf Nummer Sicher gehen will, greift zu einem einfachen weißen Hemd. Langärmelig versteht sich.

Unbedingt zu vermeiden sind auffällige und knallige Farben wie Rot, Gelb und ähnliches. Ein schwarzes Hemd zum schwarzen Anzug ist zudem eher etwas für eine Beerdigung, als für feierliche Anlässe oder einen professionellen Look.

Die Krawatte kann sich wiederum gerne durch eine kräftige Farbe vom Hemd abheben – und sich an der Farbe des Anzugs orientieren.

Auch die Schuhe sollten passend zur Anzugsfarbe gewählt werden. Die Klassiker sind natürlich schwarze Schnürschuhe, denn sie sind dezent und passend hervorragend zu stylischen Anzügen für junge Männer in dunkelblau, grau und schwarz.

Ist der gewählte Anzug etwas heller, sollte man mit dunklen Schuhen jedoch vorsichtig sein, denn sie können schnell zu aufdringlich wirken und ein Ungleichgewicht ins Outfit bringen. Hier eignen sich eher Velours-Schuhe in Braun – oder wer sich etwas trauen möchte – einem nicht zu künstlichen Grün.

Gute Umgangsformen: Business Knigge International

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Gute Umgangsformen

Axt im Wald war gestern – Höflichkeit und gutes Benehmen

Gute Umgangsformen wollen gelernt sein. Selbst da, wo sich einige Möchtegern-Charmeure für echte Profis halten, wird oft reihenweise in metertiefe Fettnäpfchen getreten. Manchmal scheinen selbst die einfachsten Normen in Vergessenheit zu geraten.

Zum Glück gibt es da unseren kleinen Ratgeber für gute Umgangsformen. Denn wie wir letztes Mal bereits festgestellt haben: richtig kleiden und elegante Herrenschuhe machen zwar viel aus, sind aber eben nur die halbe Miete. Wie man sich im Büro richtig verhält, wissen wir bereits. Doch welche allgemein gültigen Regeln bringen uns auf stilvollen Partys weiter? Ein kleiner Einblick.

Korrekte Anrede: Wie Mann sich auf gehobenen Veranstaltungen richtig benimmt

Viele Fehler werden meist schon bei der korrekten Anrede gemacht – je höher die Kreise sind, in denen man sich bewegt, desto öfter. Prinzipiell ist mit steigendem Alter und höherer gesellschaftlichen Schicht das „Sie“ dem „Du“ vorzuziehen – und zwar so lange, bis einem das „Du“ angeboten wird.

Sofern bekannt ist, dass man es mit jemandem zu tun hat, der einen Doktor- oder Professoren-Titel trägt, sollte dieser Titel auch immer bei der Anrede genannt werden. Das macht immer einen guten Eindruck und gehört für viele auch zum guten Ton.

Prinzipiell werden Titel und „Sie“ erlassen, je informeller der Anlass ist und je länger die Bekanntschaft besteht – klar.

Gute Umgangsformen: die Begrüßung

Auch die Begrüßung birgt viel Raum für Fettnäpfchen. Sie sollte herzlich ausfallen, aber nicht schmierig wirken. Frauen werden grundsätzlich zuerst begrüßt, besteht bereits längere Bekanntschaft mit dezentem Wangenkuss (nicht feucht!).

Bei förmlichen Anlässen sollte man sich für den Handkuss nur bei verheirateten Damen und in geschlossenen Räumen entscheiden. Die Hand sollte dabei möglichst wenig zum Mund geführt werden, stattdessen sollte man sich mehr zur Hand hinbewegen. Achtung! Die Hand nie direkt küssen, sondern die Kussgeste einige Zentimeter von der Hand entfernt machen.

Der Händedruck bei den Männern sollte kräftig und selbstbewusst ausfallen, aber keine Demonstration der eigenen Kraft darstellen. Wie so oft gilt es hier, die goldene Mitte zwischen den Extremen zu finden.

Benimmregeln bei Tisch

Beim Essen können Sie einerseits zwar vieles falsch machen, aber andererseits durch Regelkenntnis gegenüber anderen unglaublich punkten. Selbst das richtige Sitzen will gelernt sein. Beim Essen solle man sich nicht direkt an die Stuhllehne anlehnen. Faustregel: Zwischen Lehne und Rücken sollte eine Maus hindurch passen, zwischen Schoß und Tischkante sollte noch eine Katze sitzen können.

Die Serviette wird nicht etwa in den Kragen gesteckt, sondern umgeschlagen auf dem Schoß abgelegt. Die umgeschlagene Seite wird dann benutzt, um sich den Mund abzutupfen und schließlich wieder so auf den Schoß platziert, dass die saubere Seite nach oben zeigt – schließlich will niemand die Reste der Hummersoße sehen.

Hummer Verhaltensregeln bei Tisch

Apropos Hummer: Einige Speisen der gehobenen Gastronomie verlangen eine besondere Fingerfertigkeit beim Dinner – wie eben das gefürchtete „Hummer-Knacken“. Hier ist vorherige Übung unabdingbar, um sich vor dem Rest der Feiergesellschaft nicht zu blamieren.

Business Casual Knigge: Thema Alkohol

Ähnlich sollten Sie auch Etikette beim Alkohol wahren. Den Abend über abstinent zu bleiben, wäre wahrscheinlich, vor allem für Leute die ihre Grenze nicht kennen, die einfachste Lösung.

Verhaltensregeln bei Tisch

Selbstbeherrschung ist jedoch die Kunst, die es zu beweisen gilt. Bedeutet: Alkoholgenuss in Maßen sorgt für lockere Stimmung, die jedoch nicht in ein Besäufnis umschlagen sollte. Nichts kommt schlechter an, als eine peinliche Alkoholeskapade – noch schlimmer als einziger Gast der Feier, der so zum traurigen Mittelpunkt wird. Es bietet sich zudem an, dieselben oder zumindest ähnliche Getränke wie der Rest der Gruppe, mit der man gerade zusammensteht, zu trinken. Als einziger in der Runde Schnaps zu trinken, während der Rest auf Champagner, Wein und Bier setzt, mag einen schnell wie einen Alkoholiker aussehen lassen. So etwas sollte besser vermieden werden.

Höflichkeit und gutes Benehmen – ein Fazit

Sie sehen also: Gute Umgangsformen in höheren Kreisen können ein echter Drahtseilakt sein. Doch ähnlich wie im Büro sind eine gewisse Vorbereitung und ein guter Überblick über die wichtigsten Umgangsformen das A und O und können vor einigen Patzern bewahren.

Und sollte eben doch der ein oder andere Fauxpas passieren, sollte man zumindest in der Lage sein, cool zu bleiben und darüber zu stehen – schließlich kann auch eine kleine Tollpatschigkeit sympathisch wirken und muss nicht sofort negativ ausgelegt werden.

Elegante Herrenschuhe: 10 Paare, die perfekt zum Anzug passen

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Im ersten Teil unseres Ratgebers für elegante Herrenschuhe haben wir mit Derby, Oxford, Loafer und Monk einige gängige Modelle aus dem Bereich der Schuhmode zum Anzug vorgestellt. Die jeweiligen Besonderheiten können Sie dort nachlesen. Doch damit ist die Liste noch längst nicht zu Ende.

So fresh and so clean – die richtigen Anzugsschuhe für den Herren, Teil 2

Anzugschuhe Männer

Tatsächlich gibt es nämlich noch viele weitere Arten von Herrenschuhen, die man potenziell mit seinem Anzug kombinieren kann. Das macht die Entscheidung nach dem perfekten Schuh nicht unbedingt leichter. Gleichzeitig macht es deutlich, wie groß die Freiheiten modebewusster Businessmänner sind, wenn es an das Zusammenstellen des perfekten Outfits für einen erfolgreichen Arbeitstag gehen soll.

Elegante Herrenschuhe: Chelsea Boots

Vor allem im Winter stellt sich für viele die Frage, ob man pflegeleichte Chelsea Boots mit dem Anzug kombiniert.

Chelsea Herrenschuhe

Die Vorteile liegen auf der Hand: Gerade ohne Schnürung sind sie mit ihrer glatten Oberfläche absolut pflegeleicht, leicht anzuziehen und halten durch ihren knöchelhohen Schnitt angenehm warm. Durch den elastischen Einsatz an der Seite bieten Chelseas zudem einen höheren Tragekomfort als viele andere elegante Herrenschuhe.

Chelsea Boots - elegante Herrenschuhe

Trotzdem kann man dieses Modell nicht einfach bedenkenlos tragen. Im lockeren Rahmen oder als Wechselschuhe für den verschneiten Weg ins Büro sind Chelsea Boots akzeptiert. Bei förmlichen Geschäftstreffen sollte man sie jedoch lieber im Schrank lassen und auf ein paar Derbys oder Oxfords zurückgreifen.

Brogues

Ein echtes Paradebeispiel in puncto Vielseitigkeit sind die Brogues.

Anzugschuhe Brogues

Wegen ihres häufig sehr speziellen aber doch klassischen Designs haben sie sich bei verschiedensten Anlässen bewährt. Sie werden in den oberen Etagen der Bankengebäude ebenso getragen, wie auf dem Börsenparkett, beim Geschäftsessen oder beim Drink an der Hotelbar.

Zudem kann der Brogue zum Anzug ebenso kombiniert werden, wie zur Denim. Sein Erkennungsmerkmal sind die vielen Details und Verzierungen in Form von geschwungenen Nähten und kleinen Lochmustern, etwa entlang der Zehenkappe oder der Ferse.

Wie andere Arten von Herrenschuhen gibt es Brogues natürlich im klassischen Schwarz. Die helleren Modelle in schlichtem Braun sind jedoch die gängigeren. Diese werden auch traditionell zu hellen Anzügen aus Tweed kombiniert und kommen dann mit ihren Details am besten zur Geltung.

Car Shoes

Der Car Shoe ist ein Ausnahmemodell unter den Herrenschuhen zum Anzug, denn er beschreibt sowohl einen bestimmten Typus des Anzugschuhs, als auch eine eigene, mittlerweile zu Prada gehörige Schuh-Marke.

Car Shoes Herrenschuhe

Mit ihrem lässigen Look und der fehlenden Schnürung erinnern Car Shoes auf den ersten Blick an Loafers. Letztendlich heben sie sich jedoch von diesen vor allem durch ihre spezielle Sohle ab. Diese ist traditionell extrem dünn und leicht, fällt aber durch ihre prägnanten Noppen auf und verspricht ein unvergleichlich angenehmes Tragegefühl. Damit sind Car Shoes vor allem im Sommer ein echter Geheimtipp.

Gleichwohl muss man beachten, dass Car Shoes zu den weniger förmlichen Schuhmodellen gehören und daher nur zu sommerlichen hellen Anzügen im lockeren Rahmen getragen werden dürfen. Ein großer Nachteil liegt zudem in ihrer Empfindlichkeit gegenüber Nässe. Für einen Regenspaziergang sollte man Car Shoes daher lieber meiden und stattdessen lieber ein Paar Chelsea Boots tragen.

Der Norweger

Bei dem Norweger handelt es sich um eine Abwandlung des klassischen Derby-Herrenschuhs. Während der klassische Derby aber eher als gehobener Casual-Schuh oder zumindest als semi-förmlich gilt, ist der Norweger als sein sportiver kleiner Bruder bekannt.

Norweger Schnürhalbschuhe für Herren

Auch der Norweger präsentiert sich oft in braunem, genarbtem Leder. Mit seiner gummierten Sohle eignet er sich vor allem zum Tragen bei regnerischem Wetter. Gleichzeitig büßt er gegenüber anderen Anzugsschuhen an Klasse ein, weshalb er eher im Bereich der Freizeitmode verortet wird.

Nichtsdestotrotz sieht man immer wieder Männer, die den Norweger und den Anzug miteinander kombinieren. Ein Kompromiss scheint der Rückgriff auf die französische Variante des Norweger-Schuhs zu sein. Diese ist im Design edler und schlichter und wird daher selbst bei Fashion Shows und feierlichen Anlässen regelmäßig gesichtet.

Gute Business Schuhe

Coole Anzugschuhe: elegante Schuhe für Männer

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So fresh and so clean – Was sind coole Anzugschuhe für Herren?

Wo gibt es coole Anzugschuhe und wie kombiniere ich sie? Herzlichen Glückwunsch, heute wirst du die allumfassende Antwort auf diese Frage bekommen. Die passende farbliche Abstimmung und Kombinationsmöglichkeiten von Anzügen und Herrenschuhen ist immer wieder Thema unserer Ratgeber gewesen. Doch gerade wenn es darum geht, zu entscheiden welcher Schuh-Typ, welche Form die richtige ist, tun sich selbst erfahrene Business-Männer schwer. Häufig fehlt der Überblick über die gesamte Bandbreite der Herrenschuhmode: Welche Cuts gibt es überhaupt? Welche von ihnen eigenen sich am besten für den formellen Businessbereich? Und welche sind eher der Casual-Ecke zuzuordnen? In unserem Ratgeber zu den verschiedenen Anzugsschuhen bringen wir Licht ins Dunkel.

Coole Anzugschuhe: Boat Shoes und Penny Loafers

Beginnen wir mit den lässigen Modellen. Boat Shoes und ihr herbstliches Äquivalent Penny Loafers sind Herrenschuhe aus der Casual-Ecke, die bei formellen Businessmeetings zwar nichts verloren haben, gleichwohl in lockerer Umgebung oder bequem bei der Büroarbeit getragen werden können. Man schlüpft einfach in sie hinein, eine Schnürung ist nicht notwendig, zudem werden sie meistens ohne Socken getragen. Je heller bzw. farbenfroher Loafers oder Boat Shoes sind, desto weniger haben sie jedoch im gehobenen Businessbereich verloren. Es ist daher unbedingt im Vorfeld abzuschätzen, wann diese Modelle getragen werden können und wann nicht. Im Zweifelsfall benutzt man sie lieber als reine Freizeitschuhe, denn sein wir ehrlich – zur Jeans oder Chino sehen sie deutlich besser aus als zum Anzug.

Coole Anzugschuhe: Bootsschuhe

Bluchers bzw. Derbys sind coole Anzugschuhe

Hierzulande als „Derby“, in den USA hingegen unter dem Begriff „Blucher“ bekannt, stellt dieser Schuh die perfekte Schnittstelle zwischen lässig und formell dar. Der Blucher hebt sich vor allem durch seine offene Schnürung ab: Dort wo die Lederelemente, welche die Schnürung umgeben, auf Fußrücken treffen, heben sie sich T-förmig von restlichen Schuh ab und sind nach unten hin geöffnet. Das lockert sein Design etwas auf, ohne dass der Schuh jemals flapsig wirkt. Je nach Farbe kann man ihn – wählt mein ein helles Modell – zur Jeans, oder – greift man zum tiefschwarzen Modell – perfekt zum Anzug kombinieren. Unter den Herrenschuhen gehört er damit zu den wandlungsfähigsten und spannendsten Exemplaren.

Coole Anzugschuhe: Derbies

Der Oxford – ein weiterer cooler Anzugschuh

Ganz anders verhält es sich mit dem Modell Oxford. Sein Design ist im Vergleich zum Derby nicht offen, das Leder rund um die Schnürung liegt nicht auf dem Fußrücken auf, sondern geht elegant in diesen über. Auch sonst wirkt er angenehm schlicht und spart an unnötigen Verzierungen. Sein Leder ist meist glatt, schwarz und nicht genarbt. Der Oxford wirkt damit ein wenig edler als andere Herrenschuhe und strahlt eine angenehme Seriosität aus. Er eignet sich deshalb hervorragend für förmliche Geschäftstreffen und die Arbeit in der Chefetage. Der gehobene Look hat jedoch seinen Preis, und zwar in doppelter Hinsicht. Wer sich einen Oxford gönnt, sollte nicht nur ausreichend Geld für eine ordentliche Qualität in die Hand nehmen, sondern auch Zeit in ausgiebige Pflege investieren. Die regelmäßige Behandlung mit Schuhcreme und das Einsetzen eines Schuhspanners sind bei Oxfords fast schon Pflicht.

Oxford Anzugschuhe

Monks – elegante Anzugschuhe für Männer

Wenn es dann doch wieder etwas lässiger sein darf, dann eignen sich Monks als gute Alternative zu Slippers oder Boat Shoes. Auch Monks verzichten auf eine klassische Schnürung sondern zeichnen sich durch ihre Schnallen aus. Je nach Machart werden sie mit einem oder zwei Verschlüssen fixiert, wodurch sie sich von anderen Herrenschuhen angenehm abheben. Echte Kenner tragen Monks mit genarbtem Leder und in klassischem Braun, Schwarz oder gar einem dunklen Rot. So wirken sie einerseits leger, lassen aber die nötige Seriosität nicht vermissen. Monks können grundsätzlich ebenso zu Jeans ebenso wie zu Stoff- oder Anzugshosen getragen werden. Wichtig ist lediglich, dass deren Schnitt schmal genug ist, um freien Blick auf die Straps der Schuhe gewähren. Denn im Ernst: Was nützt es, ein paar schicke Monks zu tragen, ohne deren essenzielles Merkmal – die Schnallen – zur Schau zu stellen?

Monks Anzugschuhe

Wenn Sie weitere elegante Herrenschuhe sehen möchten, dann lesen Sie unbedingt den zweiten Artikel dieser Serie.

New Balance: Eine missverstandene Sneaker-Marke

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Die Vereinnahmung einer Modemarke durch Idioten kann den Ruf eines Labels auf lange Zeit ruinieren – auch wenn die Marke selbst überhaupt nichts dafür kann. Marken-Missbrauch für politische Zwecke? Bei New Balance kann man ein Lied davon singen. Doch während die Sneakers der Bostoner Marke in den USA häufig im einem Atemzug mit Adidas, Nike und anderen Big Names genannt werden, hat sie in Deutschland heute immer noch nicht ihren verdienten Status inne. Die Geschichte von New Balance ist die Geschichte einer missverstandenen Schuh-Marke.

Es muss irgendwann Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre gewesen sein, als es ein paar „schlaue“ Nazis es für eine geniale Idee hielten, Sneakers von New Balance künftig als Teil ihrer Uniform zu benutzen. Die ausgeklügelte Logik der Rechten: „Is ein ‚N‘ drauf, geil! Das kann für Nationalsozialismus stehen“. Im Prinzip taten sie damit das, was man von ihnen längst gewohnt war und was sie bis heute tun: Sie grasen Trends der Modewelt und Jugendkulturen Stück für Stück ab, klauen und benutzen sie für ihre politischen Zwecke. Auf diese Art und Weise wurde die Skinhead-Kultur plötzlich in die rechte Ecke gedrängt, Lonsdale zum Inbegriff der Nazimarke und Fred Perry von vielen gemieden.

Klar, wer sich mit Mode auskennt und informiert ist, weiß längst Bescheid, dass all diese Marken rein gar nichts mit rechtem Gedankengut zu tun haben – nicht einmal im Entferntesten. Für die breite Masse jedoch sind diese Labels für immer und ewig als Fascho-Uniform gebrandmarkt. Darunter leiden natürlich in erster Linie die Marken selbst, die durch die Negativ-Promo massive Gewinneinbußen verzeichnen, aber auch die Leute, die Kleidung dieser Marken wegen des Looks oder ihrer Qualität tragen und zu Unrecht als Nazis betrachtet werden. Ein Problem, dass viele deutsche Sneaker-Fans kennen, wenn es um New Balance-Schuhe geht.

Die New Balance 574er sind moderne Klassiker in der Sneakerwelt – das wissen Fans in Europa, Asien und Amerika. Doch in Deutschland trauen sich viele Leute immer noch nicht, ein Paar dieser absoluten Traum-Kicks zu tragen, weil das negativ behaftete „N“ auf ihnen prangt. Natürlich will niemand als Rechter abgestempelt werden, nur weil er diese Sneakers trägt. Wie schwer dieser Imageverlust wirkt, wird klar, wenn man sich vor Augen führt, dass sich ein Großteil der rechten Szene eigentlich längst von der Marke entfernt hat, sie für die Öffentlichkeit aber unverändert mit den Nazis verbunden bleibt. Applaus an die Verantwortlichen! Große Leistung.

Bei New Balance hat man zumindest versucht, den schlechten Ruf abzulegen: 2005 verhängte die Firmenzentrale einen Lieferstopp an rund 40 Geschäfte in Deutschland, deren mutmaßliche Hauptzielgruppe vom rechten Rand stammte. Natürlich kann man sich fragen, ob ein solches Vorgehen ausreichend ist, um sich von der braunen Plage zu befreien, oder ob man nicht lieber den Weg des Labels Lonsdales hätte einschlagen sollen. Dort engagierte man sich aktiv gegen Nazis, warb mit dem Slogan „Lonsdale loves all colours“ und setzte bewusst multiethnische Models für ihre Werbekampagnen ein. Bei New Balance entschied man sich hingegen absichtlich für das Abschneiden der Vertriebswege zu bestimmten Geschäften und hoffte so die Verbindung zu entsprechenden Gruppen zu kappen.

Der Erfolg solcher Aktionen tritt nur langsam ein. Wie gesagt: Auch wenn Nazis mehr und mehr das Interesse an NB-Sneakers verlieren, so hat die Marke in weiten Teilen der Öffentlichkeit noch immer mit einem negativen Image zu kämpfen. Dessen Verbesserung ist nur in kleinen Schritten zu erkennen. Was also kann die Lösung des Problems sein? – Ganz einfach: Tragt diese Sneaker! Gerade die 574er sind absolute Traumschuhe, es gibt sie in unzähligen Ausführungen, passend zu jedem erdenklichen Outfit. Sie sind superbequem, modern und zählen laut zahlreichen Tests zu den hochwertigsten Laufschuhen in ihrem Preissegment. Das Label von seinem schlechten Image zu befreien KANN nur durch eine solche Gegenoffensive funktionieren. Deshalb: Bleibt korrekt, tragt die Sneakers, die euch gefallen UNABHÄNGIG davon, was die breite Masse zu glauben scheint. Vor allem aber: Klärt die Leute auf, die euch deswegen anmachen! New Balance ist viel mehr, als ein paar fehlgesteuerte Typen mit dem falschen Gedankengut, die sie als Teil ihrer Kluft auserkoren haben.

Herrenschuhe – was sind die wirklich teuersten Schuhe?

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Viele Leute behaupten, dass nur Frauen süchtig nach Schuhen sind und damit die einzigen, die Unmengen an Geld darauf verwenden, immer die aktuellsten und teuersten Modelle im Schrank stehen zu haben. Das auch Männer verrückt nach Schuhen sein können und gern tiefer ins Portemonnaie greifen, um einen schönen Schuh zu erstehen, zeigt die Top-Ten der teuersten Herrenschuhe, die je gefertigt wurden.

10. Salvatore Ferragamo – Python Loafers (900 Dollar)

Salvatore Ferragamo ist sicherlich einer der größten Namen in der Welt der Männermode. Seine Python Loafers sind nicht nur aus edelstem Material, sondern entsprechen voll und ganz der Qualität, die man von Ferragamo gewohnt ist. Mit einem Preis von 900 Dollar muss man allerdings  tief in die Tasche greifen.

9. Der Schwarze „Barker“ mit Straußen Kappe (975 Dollar)

Ein toller Schuh mit Kappe aus Straußenleder. Die Details des Schuhs sind besonders auffällig und bürgen für die großartige Qualität der englischen Schuhmacherkunst.

8.GJ Clerverley&Co. – „Any Style“ (995 Dollar)

Diese Schuhe sind wirklich die Ausgeburt an Klasse. Mit exklusiver Dover Spitze und mit Schweineborsten verarbeitet, kann der Schuh einige Highlights bieten, die andere Schuhe vermissen lassen. Meiner Ansicht nach der richtige Schuh für den anspruchsvollen Träger.

7. Edward Green  – „Dover Split“(1.075 Dollar)

Handgefertigte Schuhe haben einen hohen Preis – das wissen wir. Allerdings sind Schuhe, wie der aus dem Hause Edward Green jeden Cent wert. Sie sind besonders langlebig und können beim Schuhmacher zackig auf Vordermann gebracht werden.

6. Martin Digman – „Krokodil Arlo“ (1.195 Dollar)

Dieser Schuh hat einen solch hohen Preis, weil er aus Leder von echtem Salzwasserkrokodilen gefertigt wurde. Er ist einfach der perfekte Schuh für Business, Freizeit oder die Reise ans andere Ende der Welt. Er verfügt außerdem über eine rutschfeste Sohle, die den Träger nie aufs Glatteis führt. Absolut der passende Schuh für den Highend-Anspruch.

5. Tanino Crisci – „Lilian“ (1.250 Dollar)

Wenn man einen wirklich klassischen Herrenschuh sein Eigen nennen möchte, dann sollte bei diesem Schuh schnell die Kreditkarte gezückt werden. Nicht nur das der „Lilian“ aus edelstem Leder gefertigt wurde, nein, er ist gestaltet, um seinen Träger über viele Jahre glücklich zu machen.

4. John Lobb – John Lobb 2005 (1.300 Dollar)

Dieser Schuh setzt sich farblich auf zwei Eben ab und ist damit ein wenig exotischer als andere Herrenschuhe, die man so vor die Nase bekommt. Die modischen Akzente, die sich dadurch setzen lassen, sind enorm cool. Am besten lässt sich dieser Schuh zu lässigen Cordhosen kombinieren oder zu Anzügen aus den 50ern und 60er Jahren.

3. Testoni – „Norvegese“ (1.500 Dollar)

Bei diesem Schuh hat der Hersteller vor allem darauf geachtet, Leichtigkeit ins Spiel zu bringen. Mit ihm könnte man einen ganzen Marathon rennen – was man in Anbetracht seines Preises vielleicht lassen sollte. Stilistisch und in Hinblick auf seine Funktionalität ist es definitiv ein großartiger Schuh.

2. New&Lingwood – Russischer Kalbsleder Schuh (1.550 Dollar)

Kalsbleder ist bekanntlich eines der teuersten Materialien, wenn es um die Verarbeitung von Schuhen geht. New&Lingwood, die es schon beinahe 150 Jahre gibt, verstehen sich auf die Verarbeitung dieses Materials für ihre handgemachten Schuhe. Das Kalbsleder verleiht einen enormen Glanz und ist besonders langlebig.

1.  Berluti „Rapieces“ (1.800 Dollar)

Berluti is ebenfalls ein Traditionshaus unter den Schuhmachern. Besonderheit des Labels ist es, immer eine große Palette an Farben anbieten zu können. Dadurch können nicht nur wundervolle Akzente gesetzt und die Kleidung besser hinzu kombiniert werden, nein auch die Auswahl wird dem modebewussten Mann leichter gemacht. Mit 1.800 Dollar ist der Preis der Schuhe enorm hoch, aber wer sich etwas ganz besonderes gönnen will, der muss schon etwas mehr bezahlen.

Die besten Herrenschuhe für Frühling/Sommer 2013

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Herrenschuhe 2013

Jedes Jahr die gleiche Frage: Was ist der passende Schuh für Frühling und Sommer? Für manche Herren stellt sich diese Frage aber gar nicht erst. Sie wissen, dass es an den ganz heißen Tagen nur Flip-Flops sein können und Abends der legere Sneaker. Sicherlich ist diese Herangehensweise nicht unbedingt falsch, denn praktisch sind diese Schuhe allemal. Allerdings lohnt es sich auch den Blick etwas weiter schweifen zu lassen und sich Gedanken darüber zu machen, was in der Welt des Herrenschuhs modisch hinzu gekommen ist. In diesem Artikel wollen wir uns einige Trends für Frühling/Sommer 2013 ansehen.

Natürlich ist auch dieses Jahr wieder all jenes präsent, was uns schon im letzten Jahr auf den Laufstegen dieser Welt gezeigt wurde. Egal ob Chanel, Louis Vuitton, Prada oder Alexander McQueen. Die großen Labels prägen den Geschmack der ganzen Industrie und haben einen enormen Einfluss auf die Schuhe, die wir tragen. Das wird dieses Jahr nicht allen Herren gefallen, vor allem jenen nicht, die gern dünne Schuhe tragen und viel Luft an die Füße lassen wollen. In diesem Sommer sind nämlich die Stiefel im Grunge-Look absolutes Nonplusultra. Wir haben diesen Trend schon bei anderen Accessoires gesehen. Ketten und Gürteln wurden im Grunge-Look entworfen – dass sich allerdings die Grunge-Stiefel in diesem Sommer durchsetzen, hätte ich persönlich nicht vermocht zu glauben. Ihr Markenzeichen ist der leicht abgetragene Look. Der Schaft der Stiefel ist sehr weit und wirkt auf den ersten Blick so, als könnte Mann beim Laufen herausschlappen. Jeder weiß, dass man Grunge-Legende Kurt Cobain nicht alles nachmachen sollte, für diese Stiefel gilt dasselbe – sie sind wirklich Geschmackssache.

Ein anderes fragwürdiges Highlight sind in diesem Sommer die Stiefel im Techno-Look. Eigentlich dachte ich, wir hätten dieses grauenvolle Kapitel aus den Neunzigern hinter uns gelassen, doch dies scheint sich gerade als Irrtum herauszustellen. Die hohen Stiefel mit doppelten und dreifachen seitlichen Verschlussriemen und Metallapplikationen auf der Zunge des Stiefels sind modisch ein absolutes NO-GO. Fehlte nur noch, dass der lange Wickelrock für Herren wieder zurückkommt. Schon besser und nicht ganz so fragwürdig, sind die Stiefel mit elastischen Bändern, wie wir sie vom Chelsea-Boot kennen. In diesem Sommer kommen sie mit leichtem Plateau daher und treffen wahrscheinlich den Geschmack der Mehrheit der Männer. Die Sneaker sind im Gegensatz zu oben beschriebenen Schuhmodellen eine echte Augenweide und glänzen mit super unterschiedlichen Styles. Egal ob Farbe oder Material – es ist alles erlaubt, was gefällt und jeder wird auf seine Kosten kommen. Was sich bei den Sneakern allerdings relativ einheitlich durchgesetzt hat, dass sind die Sportsohlen der Schuhe. Wir kennen sie von Schuhen wie dem Chuck der Marke Convers, der eine echte Legende geworden ist und wahrscheinlich als Urvater der Sneaker gehandelt werden kann. Wie bei den Taschen und anderen Accessoires ist in diesem Jahr unbedingt darauf zu achten, das Reptilienleder getragen wird. Das wird nicht jedem Umweltfreund Freude bereiten – modisch ist es aber total angesagt und ein echtes Must-Have. Egal ob Armani, Veneta oder Roberto Cavalli – sie alle verarbeiten Reptilienleder für ihre wundervollen Schuhkreationen.

Wem Reptilienleder etwas zu extravagant ist, der kann sich freuen, denn auch Veloursleder ist in dieser Saison absolut tragbar und akzeptiert. Sneaker lassen sich in diesem Jahr übrigens sehr gern im Metallic-Look sehen und sind auf den Tanzflächen der Clubs und Diskotheken ein echter Hingucker. Wer Muster liebt, der kann dieses Jahr problemlos auf eine große Palette von Möglichkeiten zurückgreifen. Egal ob Blumenmuster oder abstrakte geometrische Formen, es ist für jeden etwas dabei und niemand muss leer ausgehen. Die diesjährige Mode des Herrenschuhs ist wirklich super vielseitig und kann es mit allen Generationen aufnehmen. Es müssen also doch nicht nur Flip-Flops oder super legere Sneaker sein.

Update:

Weitere hochwertige Herrenschuhe von Armani findet ihr im Blog von shoppl.

Chelsea-Boots – gibt’s noch bessere Herrenschuhe?

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Chelsea Boots

Der Mann, der Klassische Schuhe liebt, der kommt ohne rahmengenähte Schuhe gar nicht mehr aus. Die Oxforder und die Budapester sind wohl die bekanntesten Herrenschuhe dieser Art. Da es draußen noch kalt ist und wir diese Schuhmodelle besonders im Frühling und Herbst an den Füßen der Herren finden, kann es im ausgehenden Winter gern noch ein bisschen mehr sein. Zwar gibt es auch Winterstiefel, die dem anspruchsvollen Mann gefallen und zu den rahmengenähten Schuhen gehören, aber diese sind manchmal einfach zu umständlich und und zu dick. Da ist es doch super, dass es eine Abwechslung gibt, die das Herz der Männer auch im Winter höher schlagen lassen wird: Den Chelsea-Boot. Der Chelsea-Boot hat eine sehr lange Geschichte und kommt wie viele elegante Schuhmodelle aus der britischen Hauptstadt London. Von dort hat sich der Schuh – der von niemandem geringeres als dem Schuhmacher der ehemaligen Queen Victoria gemacht wurde – in Europa und im Rest der Welt breit gemacht.

Doch was ist so besonders an diesem Schuh?

Die meisten Herrenschuhe haben eine gängige Schnürung. Das heißt, es können Schnürsenkel durch Löcher gezogen werden und der Schuh anschließen verbunden. Beim Chelsea-Boot sieht die Geschichte schon etwas anders aus. Er hat keine Schnürung, sondern der Schaft hat einen Gummibandeinsatz, der sich dehnt, wenn Mann mit seinen Füßen hinein schlüpft. Dies hat den Vorteil, dass der Schuh nicht nur super schnell angezogen und ausgezogen werden kann, sondern auch ein zusätzliches stilistisches Element hinzutritt. Die Gummibandeinsätze können sich nämlich farblich vom Rest des Schuhs abheben. Das schafft nicht nur stylishe Kontraste, sondern macht den Schuh super vielseitig und kombinierbar. In der Welt der Popmusik war der englische Klassiker, der bereits seit den 1830er Jahren hergestellt wurde, ein Dauerbrenner.

In den sechziger und siebziger Jahren waren es die Rolling Stones und die Beatles, die die Chelsea-Boots zu ihren engen Jeans und Lederhosen trugen. Letzteren sagt man sogar nach, dass sie die super schmale Version des Chelsea-Boot mit spitz zulaufender Schuhspitze und dem geschwungenen Absatz populär gemacht hätten. Ob dies tatsächlich stimmt, sei einmal dahin gestellt. Fest steht aber, dass der Chelsea-Boot ganz sicher einen etablierten Platz in der Welt des Herrenschuhs eingenommen hat und nun beginnt die Damenwelt zu erobern. Im Jahre 2013 sind Chelsea-Boots für Frauen total angesagt, da sie super zum hippen Vintage-Look passen und zu engen Hosen einfach grandios aussehen. Die echte Domäne des Chelsea-Boot ist aber immer noch der Fuß des Mannes. Und für den Mann gibt es wirklich eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle, die keine Langeweile aufkommen lassen und Mann immer gut gekleidet durch den Tag führen. Wer es sehr edel und wirklich traditionell mag, der sollte die eleganten Chelsea-Boots aus Glattleder probieren.

Glattes Kalbsleder ist einfach das Nonplusultra für diese Schuhe und verleiht ihnen nicht nur eine unnachahmlich situierte Note und Glanz, es passt darüber hinaus toll zu Stoffhosen und Anzügen. Und Überraschung: wer nun geglaubt hat, die Chelsea-Boots seien ein krasse Unterschied zu rahmengenähten Schuhen wie dem Oxforder oder dem Budapester, der kann aufatmen. Denn natürlich gibt es den Chelsea-Boot auch als rahmengenähte Variante, die sich bei gehobenen Anlässen gern sehen lassen kann. Wer es etwas legerer will und den Schuh auch in der Freizeit tragen möchte, dem seien Chelsea-Boots in Veloursleder oder in Rauhleder empfohlen. Diese kann Mann mit normalen Jeans oder zu Cordhosen tragen und ganz seinem geliebten Vintage-Look frönen. Männer, die einen ausgeprägten Schuhgeschmack haben und gern neue Dinge ausprobieren, die sollten unbedingt die verschiedenen Versionen dieses großartigen Schuhs unter die Lupe nehmen, denn mit einem Chelsea-Boot ist man wirklich immer gut zu Fuß.

Der Monkstrap – Edler Schuh mit schönen Schnallen

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Monkstrap

Das Erste was beim Monkstrap ins Auge fällt, ist wohl sein merkwürdiger Name. Wenn man Monk hört, dann weiß man, geht es um Mönche. Doch was haben Mönche mit klassischen Herrenschuhen zu tun? Tragen Mönche in den Klöstern nicht vielmehr Sandalen unter ihren Kutten? Würden sich Herrenschuhe wie der Monkstrap überhaupt für die Arbeit in einer Abtei eignen? Wenn man sich den Schuh genau zu Gemüte führt, dann muss man all dieses Fragen mit einem klaren und eindeutigen Nein beantworten. Der Monkstrap ist nämlich super elegant und ein absoluter Klassiker unter den Herrenschuhen. Die Geschichte des Monkstrap geht angeblich bis ins frühe fünfzehnte Jahrhundert zurück, wobei diese Angaben nicht genau verifiziert werden können.

Fakt ist, dass dieser Schuh große Ähnlichkeiten mit dem Derby aufweist. Die Seitenteil des Halbschuhs sehen sehr ähnlich aus und auch der Schaft erinnert an den Klassiker aus England. Dennoch stellt der Monkstrap ein eigenständiges Schuhmodell dar und das nicht zuletzt durch seine eigentümliche Verschlussart. Anders als bei herkömmlichen Schnürsystemen, wie wir es von Herrenhalbschuhen wie den Oxforder oder dem Budapester kennen, lässt sich der Monkstrap durch eine Schnalle verschließen. Diese Schnalle, so wird angenommen, gibt dem Schuh bis heute seinen Namen. Denn auch die Schuhe der Mönche verfügten nicht über Schnürsenkel. Sie waren im Inneren mit einer kleinen Schnalle zu schließen und konnten so an den Füßen gehalten werden. Die Schnallenverschlüsse oder Riemenverschlüsse der edlen Treter können entweder einzeln oder doppelt auftreten. Sind es zwei Schnallen oder Riemen, die den Schuh schließen, so spricht man von einem Doppelmonk.

Der Monk (so wird der Schuh in Kurzform häufig bezeichnet) ist wirklich vielseitig. Er lässt sich zu unterschiedlichster Kleidung tragen und erfüllt verschiedenste Ansprüche. Im Büro sieht man ihn oft in Kombination mit Herrenanzügen. Beim Blick auf die Straße sieht man den Monk aber auch zu Jeans oder Cordhosen – Der Schuh funktioniert hervorragend in Kombination mit diesen Hosen. Das Material des Monk kann ganz unterschiedlich ausfallen und diversen Bedürfnissen dienen. Super elegant und stilistisch einwandfrei ist natürlich Kalbsleder. Es verfügt nicht nur über den gewohnt dezenten Glanz und die Eleganz, sondern auch über die praktischen Eigenschaften gut verarbeiteten Leders. Der Fuß des Mannes kann in einem Monk aus Kalbsleder super gut atmen. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Mann den ganzen Tag von A nach B hetzen muss und sich kaum eine Pause erlauben kann.

Veloursleder ist zur Zeit wieder super in Mode und gibt dem Schuh einen angerauten Touch, der sich speziell in den Vintage-Look einfügt und tolle Momente schaffen kann. Die Vielseitigkeit der Materialien des Schuhs sind aber nicht nur für die Oberfläche relevant, sondern die Beschaffenheit der Schnallen des Monk kann sich krass unterscheiden. Es gibt Monks mit Schnallen aus Silber, Messing oder Eisenverschlussschnallen. Wer besonders großen Wert auf die Optik des Schuhs legt, der kann auch noch tiefer in die Tasche greifen und die Schnallen aus Gold fertigen lassen. Das ist aber eher ein Fall für die internationale Upper-Class.Das zeigt sich insbesondere daran, dass auch die Royales diesen Schuh gern tragen. Der Monk ist einfach ein toller Schuh, der aufgrund seines interessanten Verschlusssystems etwas Auflockerung in die Welt des Herrenschuhs bringt und eine echte Ausnahme bildet. Er ist der passende Schuh für alle Herren, die auch einmal etwas anderes ausprobieren wollen und denen das Abweichen von der Norm keine Last ist, sondern ihnen ein Vergnügen bereitet.

Wieso der Monk nun eigentlich Monk heißt, wird sich an dieser Stelle nicht abschließend klären lassen. Aber ich bin mir sicher, dass auch ein Mönch sich diesen extravaganten Schuhen nicht entziehen könnte.

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